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Durch die Lüfte zum Himmel fahren!

 

Durch die Lüfte zum Himmel fahren!
 

Mit einer Passagiermaschine sind die meisten sicherlich schon geflogen, vielleicht auch mit einer Sportmaschine – dann kennt man den Unterschied. Auch bin ich schon einmal Huckepack mit einem Drachenflieger mitgeflogen (nicht ohne anfängliches Magengrummeln) … aber Ballon bin ich noch nie gefahren …
 
Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Beitrag schreiben und doch passt mein Überraschungserlebnis Ballonfahrt gut in die Beschäftigung mit Atem, Atemluft, Luft, Visualisierung, Heilung …
 
Ballonfahrt, zum Himmel aufsteigen, Wind getrieben mit Feuersbrunst … all das passt wunderbar in die Pfingstwoche.
 
Das Fliegen hat die Menschheit schon immer fasziniert: Wie ein Vogel hoch in die Lüfte aufzusteigen, frei zu schweben und zu segeln, allein nur von Luft getragen und gehalten, vom Wind schicksalshaft dirigiert zu werden. Dieses »Sich-treiben-lassen«, dieses absolute unbändige Vertrauen in die Naturmächte unserer Welt (hier des Windes = auch ein »Hauch Gottes«), diese Polarität zwischen totaler Abhängigkeit (vom Wind) und grenzenloser Freiheit, die Gesetze der Schwerkraft zu überwinden und freischwebend von oben auf unsere „kleine“ Welt herabschauen zu können, erzeugt ein unbeschreibliches sinnliches Hochgefühl.
 
Bisher habe ich nur immer andächtig die fast völlig geräuschlosen Ballone von unten hoch am Himmel verfolgt, wie sie nur vom Wind getrieben frei schwebend dem Lauf der Natur (hier: Wind) folgen, ohne Hast und scheinbar ohne Sorge …
 
Sicherlich ein Erlebnis der besonderen Art …
 
Gestern dann rief der Ballonfahrer an und meine Frau machte für den Abend den Ballonfahrttermin fest. Vor 1½ Jahren zu Weihnachten hatte ich einen Gutschein für eine Ballonfahrt geschenkt bekommen, doch eigentümlicher Weise wurde er nie eingelöst, geriet fast in Vergessenheit, schien schon verfallen zu sein … dann diese Wendung.
 
Steigen Sie mit mir in den Korb und fahren sie dann mit mir hinauf in den Himmel! Ich möchte Sie mitnehmen auf meine Fahrt durch die Lüfte, der untergehenden Sonne entgegen, fast geräuschlos gleitend – nur unterbrochen vom vereinzelten Fauchen unseres feuerspeienden Brenners, der uns dann auch schnell wieder auf Höhe brachte …
 
Eine Geschichte in kleinen Etappen mit viel Aussagekraft und Sinnbildern … und überraschenden Wendungen …
 
… ein wunderschönes Erlebnis, beim Start noch aufregender als dann bei der Fahrt, frei schwebend, gleitend, beruhigend und doch voller Magie: meditativ, mit neuen Erkenntnissen …
 
Kein Wunder, dass noch heute (oder gerade deshalb) dieses älteste Luftfahrtgerät an Faszination kaum verloren hat.
 
Mehr davon im nächsten Beitrag,
 
herzlich,
 
Stephan
 

Lebenskunst

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