{"id":729,"date":"2009-11-01T18:10:44","date_gmt":"2009-11-01T16:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.duenengras.de\/?page_id=729"},"modified":"2010-08-24T10:21:23","modified_gmt":"2010-08-24T08:21:23","slug":"band-1-tagebuch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.duenengras.de\/?page_id=729","title":{"rendered":"Band 1 &#8211; Tagebuch"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px; font-family: Verdana; color: #003366; font-size: medium;\">\n<a title=\" Leseprobe aus Band 1: &nbsp; T A G E B U C H \" href=\" http:\/\/www.duenengras.de\/pdf\/Leseprobe Band 1 - Tagebuch.pdf \" target=\"_blank\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-2072\" src=\"http:\/\/www.duenengras.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Bd1-14kb2.jpg\" alt=\"\" width=\"159\" height=\"226\" \/><\/a><strong>Gras in den D\u00fcnen<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<a title=\"Band 1 &nbsp; \u2013 &nbsp; T A G E B U C H &nbsp; \u2013 &nbsp; Aus dem &nbsp; I N H A L T &nbsp; \u2013 &nbsp; V O R W O R T &nbsp; \" href=\"http:\/\/www.duenengras.de\/?page_id=729\" target=\"_blank\"> \u2013 Band 1 \u2013 <\/a><br \/>\n<!--more--><br \/>\nTagebuch<\/strong><br \/>\neines \u00dcberlebenden im Angesicht des Todes<br \/>\n<!--more--><br \/>\nISBN: 978-3-8391-2573-1 &nbsp; &nbsp; Preis: 9,80 \u20ac<strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px; font-family: Verdana; color: #003366; font-size: small;\">\n<br \/>\n\u263c Vorschau: &nbsp; &nbsp; <a title=\"Leseprobe aus Band 1: &nbsp; T A G E B U C H\" href=\"http:\/\/www.duenengras.de\/pdf\/Leseprobe Band 1 - Tagebuch.pdf\" target=\"_blank\"> <span style=\"color: #ff6600; \"> Leseprobe aus Band 1  <\/span> <\/a><br \/>\n\u263c Bezug: &nbsp; &nbsp; <a title=\" www . A M A Z O N . de \" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/s\/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&#038;url=search-alias%3Dstripbooks&#038;field-keywords=d%FCnen%2C+Wolters&#038;x=0&#038;y=0\"> <span style=\"color: #ff6600; \"> Amazon.de  <\/span> <\/a> &nbsp; &nbsp; \u263c &nbsp; &nbsp; <a title=\" http:\/\/ B O O K S . G O O G L E . de\" href=\"http:\/\/books.google.de\/books?q=%22gras+in+den+d%C3%BCnen%22%2C+Wolters&amp;btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen\"> <span style=\"color: #ff6600; \"> Google B\u00fccher <\/span> <\/a>\n <\/p>\n<p><\/strong><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h1 class=\"gross\" style=\"padding-left: 30px; font-family: Verdana; color: #003366;\">AUS DEM INHALT (Band 1) &nbsp; \u00bbTagebuch\u00ab<\/h1>\n<\/p>\n<p class=\"gross\" style=\"padding-left: 120px; font-family: Verdana; color: #003366;\"><!--more--><br \/>\nInhaltsverzeichnis<br \/>\nVorwort<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p class=\"gross\" style=\"padding-left: 60px; font-family: Verdana; color: #003366;\">Themenbereiche<\/p>\n<p class=\"gross\" style=\"padding-left: 120px; font-family: Verdana; color: #003366;\"><!--more--><br \/>\nSchicksalsschlag<br \/>\nSchicksal<br \/>\nMein Weg<br \/>\nDas Leben im Griff haben<br \/>\nBegegnungen<br \/>\nReichtum<br \/>\nNatur<br \/>\nLiebe<br \/>\nHerbst<br \/>\nAlter<br \/>\nIm Zyklus von Leben und Sterben<br \/>\nAusblick<br \/>\nBrief an einen Freund\n<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h1 class=\"gross\" style=\"padding-left: 30px; font-family: Verdana; color: #003366;\"><strong><br \/>\nVORWORT zu BAND 1: &nbsp; \u00bbTagebuch\u00ab<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"gross\" style=\"padding-left: 30px; font-family: Verdana; color: #003366;\"><strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser,<br \/>\n<\/strong><br \/>\neine \u00bbharmlose\u00ab Schwellung in der Achselh\u00f6hle des linken Armes war im April 2006 bei mir untersucht und punktiert worden. Als eine Woche sp\u00e4ter mein Hausarzt \u00fcberraschend pers\u00f6nlich mittags vorbeikam, um mir das Ergebnis mitzuteilen, ahnte ich nichts Gutes. Der Befund \u00bbMetastasen eines kleinzelligen aggressiven Karzinoms\u00ab traf mich aber dennoch wie ein Blitz aus heiterem Himmel. \u201eDann habe ich ja nicht mehr viel von meiner Pension?!\u201c, bemerkte ich lakonisch als gerade mal 56-J\u00e4hriger. \u201ePension?!\u201c, war seine knappe Antwort, aber ich hatte noch nicht ganz verstanden. Wir beide sind befreundet und machen uns von daher nichts vor. \u201eDann muss ich wohl schnell heiraten, damit wenigstens einer (gemeint war meine langj\u00e4hrige Lebensgef\u00e4hrtin) was von meiner Pension hat!\u201c \u2013 \u201eBesser gestern als morgen!\u201c, war die kurze Erwiderung und ich begann zu ahnen. \u201eAber wir feiern doch wohl noch wie letztes Jahr Silvester zusammen?\u201c, war meine eher rhetorische Frage, die ich nat\u00fcrlich mit \u201eJa\u201c beantwortet sah. \u2013 Als dann aber die Antwort ausblieb und meinem Hausarzt die Tr\u00e4nen in die Augen schossen, da wusste ich endlich, wie es um mich bestellt war.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAuch alle Nachfolgeuntersuchungen zementierten den ersten Verdacht. \u201eEs sieht sehr ernst aus!\u201c, sagte sp\u00e4ter mein zweit\u00e4ltester Bruder, Hautarzt von Beruf, der sonst Krankheiten immer sehr \u00bbtief stapelt\u00ab. \u201eAber es besteht immer auch noch Hoffnung!\u201c, f\u00fcgte er an.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nUnd die Hoffnung stirbt zuletzt! \u2013 Wie froh bin ich heute, dass nichts sicher ist, dass auch die Medaille \u00bbSicherheit\u00ab zwei unterschiedliche Seiten besitzt. Nun erst habe ich begriffen, dass jede Seite ihre Berechtigung und ihren positiven Aspekt hat.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nVier Phasen verschiedener Zust\u00e4nde und Prozesse konnte ich nach dieser Hiobsbotschaft bei mir ausmachen:<\/p>\n<ul class=\"gross\" style=\"padding-left: 90px; font-family: Verdana; color: #003366;\">\n<li> Schockzustand<\/li>\n<li> Reanimationsprozess<\/li>\n<li> Verarbeitungsprozess<\/li>\n<li> Ver\u00e4nderungsprozess<\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"gross\" style=\"padding-left: 30px; font-family: Verdana; color: #003366;\">\nIm Schockzustand (siehe hier im ersten Kapitel \u00bbSchicksalsschlag\u00ab: \u00bbWenn Dich ein Schicksalsschlag trifft\u00ab) l\u00e4sst man alles \u00fcber sich ergehen, steht man \u00bbneben sich\u00ab. In diesem Zustand leidet wahrscheinlich das Umfeld des Betroffenen mehr als der Betroffene selber, der wie gel\u00e4hmt erscheint, ja, fast unf\u00e4hig ist, zu begreifen oder zu weinen. Bei mir hat dieser Zustand fast 14 Tage angedauert.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDann kommt die Phase des Reanimationsprozesses, in der man Luft holt (siehe hier im ersten Kapitel \u00bbBesinne Dich auf Deinen Atem\u00ab), tief durchatmet, das Gestaltungsrecht wieder an sich rei\u00dfen m\u00f6chte. Ab dieser Phase wird wieder aktive Bereitschaft des Betroffenen vorausgesetzt, andernfalls verharrt man in einem koma\u00e4hnlichen Zustand.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nJetzt wollte ich es genau wissen: \u00bbWas passiert da eigentlich?\u00ab. Ich fing an, alle f\u00fcr mich wichtigen Informationen zu suchen, mich zu informieren, zu lesen, in jeder freien Minute, die ich zur Verf\u00fcgung hatte. Wartezeiten im Krankenhaus und bei \u00c4rzten machten mir nichts aus: Ich hatte ja so viel zu lesen! \u2013 In k\u00fcrzester Zeit wurde ich Fachmann meiner bis dahin seltenen Krebserkrankung, fing an, wieder selber Entscheidungen auch \u00fcber medizinische Eingriffe zu hinterfragen und mitzuentscheiden, auch gegen den Rat von \u00c4rzten und Freunden, was mir nicht leicht fiel und viel Kraft kostete: Aber ich h\u00f6rte mehr in mich hinein, nahm Hinweise meines K\u00f6rpers und Intuitionen meines Geistes wahr, schenkte ihnen mehr Bedeutung und Vertrauen als jemals zuvor.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nErst in der dritten Phase des Verarbeitungsprozesses fing ich an, \u00fcber mich selbst tiefergehend nachzudenken, \u00fcber das Leben allgemein, \u00fcber das gef\u00fchrte eigene Leben: Man h\u00e4lt inne, sucht unerledigte Lebensbaustellen zu orten (Was sehr schmerzhaft sein kann!) und aufzuarbeiten mit dem Ziel, das \u00bbverbleibende bisschen Jetzt\u00ab, das \u00bbJetzt\u00ab und das \u00bbJetzt erst recht\u00ab sinnerf\u00fcllend und so lebenswert wie m\u00f6glich auszugestalten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nJeder von einem Schicksalsschlag Getroffene wird wahrscheinlich seine eigene Strategie entwickeln (m\u00fcssen!). Dabei greift man unbewusst zu der Literatur, die einem zusagt: Alle Autoren, die wie ich metastasiert vor dem scheinbar unausweichlichen Ende standen und dies vorerst \u00fcberstanden, hatten trotz unterschiedlicher Ansichten und Erfolgsstrategien eines gemeinsam: Sie alle gingen offensiv mit ihrer Erkrankung um und wurden spiritueller als vor ihrer Erkrankung.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas best\u00e4tigte nur meine eigene Erkenntnis. Deshalb bereitete ich einerseits meine Umwelt (Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn und Bekannte) auf die Auswirkungen meiner Krankheit vor, andererseits fing ich an, im Stillen und meditativ Ventile zu \u00f6ffnen, \u00bbhei\u00dfe\u00ab Luft abzulassen, Ursachen in meiner Psyche und Lebensf\u00fchrung zu suchen: Wo habe ich Altlasten und wie kann ich sie entsorgen? Ein oft schmerzhafter Vorgang! Aber man sollte mit dem \u00d6ffnen von F\u00e4ssern, deren gef\u00e4hrlichen Inhalt man nicht abzusch\u00e4tzen wei\u00df, sehr vorsichtig sein!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nJeder, der seine Psyche \u00f6ffnet, sein tiefes Innere nach au\u00dfen kehrt, wird sich wundern, welche ungekannte Weisheit in ihm steckt, welches universale Wissen wir gerade durch und nach Schicksalsschl\u00e4gen \u00bbanzapfen\u00ab k\u00f6nnen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch f\u00fcr meinen Teil fing an zu schreiben: Ganz Allt\u00e4gliches, ganz Banales \u2026 und siehe da: Nichts war und ist banal, was aus ungefilterter Tiefe kommt. Da fragt man sich oft erstaunt: Hat man das selber geschrieben?!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn verschiedenen Krebsforen f\u00fchrte ich offene Tageb\u00fccher mit angeh\u00e4ngten heilsamen W\u00fcnschen (verdeckten Affirmationen), die, wie man schnell merkt, auch und erst recht mir selber galten und immer noch gelten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDa spricht manchmal der \u00bbinnere Guru\u00ab, der man gerne w\u00e4re, der unbeeinflussbare standfeste Fels in der Brandung, zu dem man aber leider oft erst durch einen Schicksalsschlag Zugang findet. Das nenne ich die \u00bbChance des Schicksalsschlages\u00ab oder spezieller \u00bbKrebs als Chance\u00ab, n\u00e4mlich an menschliche und geistige Tiefen heranzukommen, die einem zuvor verschlossen waren. Der Schicksalsschlag zwingt den Betroffenen f\u00f6rmlich, den Fokus auf ganz andere Dinge zu lenken als bisher.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWer diesem \u00bbZwang\u00ab folgt, diese Chance begreift und vollzieht, kann die Wucht und H\u00e4rte des Schicksalsschlages ganz entscheidend abfedern, indem er die Energie des Schlages in eine andere Richtung lenkt: Innere St\u00e4rkung, innere Vielfalt, heilende Tiefensp\u00fclung, alles Voraussetzungen f\u00fcr wirklich innere (und eventuelle \u00e4u\u00dfere) Heilung.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas vorliegende Buchprojekt \u00bbGras in den D\u00fcnen \u2013 Tagebuch eines \u00dcberlebenden im Angesicht des Todes\u00ab zeigt Einblicke in diese letzten beiden Phasen des Verarbeitungs- und Ver\u00e4nderungsprozesses, in das Innehalten und die R\u00fcckbesinnung, die verst\u00e4rkte Wahrnehmung des \u00bbverbleibenden bisschen Jetzt\u00ab, des \u00bbJetzt\u00ab und des \u00bbJetzt erst recht\u00ab. Wie ein bunt gemalter Blumenstrau\u00df spiegeln nachfolgende Beitr\u00e4ge die Farben des Lebens nach solch einem Schicksalsschlag wider.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMeine damaligen Internet-Tagebuch-Aufzeichnungen sind innerhalb von drei Monaten allein in einem Krebsforum weit \u00fcber 10.000 Mal angeklickt worden. Als mir die Bearbeitung und Korrespondenz mit immer zahlreicheren Internet-Usern aber zu anstrengend wurde und aus meinem engsten Umkreis schon die ersten Klagen kamen, habe ich mich dort im November 2007 aus der Internetpublikation verabschiedet, meine Eintr\u00e4ge gel\u00f6scht und mich zur\u00fcckgezogen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAus meinen damaligen Aufzeichnungen, Notizen und W\u00fcnschen (Affirmationen) band ich dann im Dezember des gleichen Jahres zu Weihnachten einen kunterbunten Schicksalsstrau\u00df und schenkte ihn als B\u00fcchlein selbst gebunden meiner treuesten Begleiterin in dieser Zeit: meiner Frau. Wenig sp\u00e4ter folgten meine Eltern, Br\u00fcder, Kinder und enge Freunde.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWir Krebspatienten d\u00fcrfen nicht vergessen, dass unsere Angeh\u00f6rigen, unsere Freunde und n\u00e4chste Umwelt oft die noch viel st\u00e4rker Betroffenen sind: Sie alle leiden schuldlos mit, ohne jedoch irgendwelche Schmerzmittel zu erhalten. \u2013 Kein Arzt k\u00fcmmert sich wirklich um sie und sie k\u00f6nnen noch weniger als \u00c4rzte und der Betroffene selber an der Krankheit und deren Zustand etwas \u00e4ndern. Die einzige Linderung, die einzige Wohltat, die wir ihnen zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen, ist: Gezeigte tiefe Dankbarkeit, Liebe von ganzem (dankbaren) Herzen oder eben solch ein Blumenstrau\u00df der Mitteilungen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n\u00dcbrigens erlebe ich leider oft genau dieses Manko bei einigen Krebspatienten, die sich ihrer Umwelt, selbst ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin gegen\u00fcber verschlie\u00dfen in dem irrigen Glauben, \u00bbden Ball flach halten\u00ab, ihr Schicksal in sich \u00bbhineinfressen zu m\u00fcssen\u00ab, wie es mir gegen\u00fcber mal jemand ausdr\u00fcckte, um ihre Umwelt zu schonen. Dabei bemerken sie aber nicht, dass sie das \u00dcbel nur noch vergr\u00f6\u00dfern (siehe dazu meinen \u00bbBrief: Missbrauche deine Krankheit nicht\u00ab in meinem zweiten Buchprojekt \u00bbGras in den D\u00fcnen \u2013 Band 2 \u2013 Briefe und Notizen eines \u00dcberlebenden im Angesicht des Todes\u00ab).<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMitteilen hei\u00dft ja nicht: St\u00e4ndig zu jammern, hei\u00dft nicht: die Schuld anderen zuzuweisen, darf auch nicht hei\u00dfen: \u00bbverbal um sich zu schlagen\u00ab!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMitteilen kann leise vonstattengehen, ein verst\u00e4ndnisvoller Blick sein, ein Wort wie \u00bbDanke\u00ab, ein Satz wie \u00bbF\u00fcr Dich allein lohnt es sich (noch oder) schon zu leben\u00ab. \u2013 Das sind die besten Schmerzmittel f\u00fcr die leidende Umwelt und st\u00e4rkende Affirmationen f\u00fcr den Krebspatienten selbst.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAber der Krebspatient sollte auch \u00fcber seine Leiden und psychischen und physischen Schmerzen sprechen: Wie sonst soll ein \u00bbGesunder\u00ab uns richtig einordnen k\u00f6nnen?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWir Krebspatienten haben doch nicht mehr als unser Leben zu verlieren. Also k\u00f6nnen wir uns offener denn je mitteilen, unsere \u00bbRestlebenslaufzeit\u00ab nutzen, um Tiefe und Gef\u00fchle in vorher nie gekannter Weise zu zeigen, Impulse auszusenden wie: \u00bbIch bin da\u00ab und \u00bbIch bin im Hier und Jetzt wieder angekommen\u00ab.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMit dem hier vorliegenden selbst gebundenen Schicksalsstrau\u00df hoffe ich, Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, zu weit tieferen eigenen Erkenntnissen Ihres Schicksalsschlages verhelfen zu k\u00f6nnen. Oft bedarf es ja nur noch eines kleinen Ansto\u00dfes. Mein Anliegen ist, ein harmonisches Stimmungsbild zu erzeugen, das Ihre Psyche und damit Ihr Immunsystem st\u00e4rkt. Lassen Sie sich darauf ein. Malen Sie sich selbst Ihr Gem\u00e4lde, schaffen Sie Ihr kleines Kunstwerk aus Notizen und Skizzen oder Sprachaufzeichnungen und beobachten Sie den Wandel in Ihrer Umgebung und erst recht bei sich selber. Haben Sie den Mut, mit Ihrem Schicksal offen umzugehen. Sprechen Sie mit Ihrer Umwelt und teilen Sie sich mit. Betrachten Sie beide Seiten jeder Medaille und achten sie dabei mehr auf die Ihnen verbleibenden positiven Seiten, die es immer gibt, wenn Sie denn bereit sind, sie zu suchen, zu sehen und dann auch anzunehmen!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nUnd wenn Sie dar\u00fcber hinaus \u00bbKrebs als Chance\u00ab begreifen k\u00f6nnen, jetzt noch tiefsinniger, leidenschaftlicher und lebensfroher zu leben, die Welt neu zu bestaunen, zu begreifen, zu reifen \u2026 geht es Ihnen psychisch per se schon besser, beginnt Heilung, zumindest im Innern, und Sie werden auf eine ganz besondere Art gl\u00fccklich \u2026 (Ich wei\u00df, wovon ich spreche!). Vielleicht erleben ja auch Sie dann Ihr \u00bbkleines Wunder\u00ab, wie es bei mir eintrat: Ich lebe noch \u2026 und bewusster und dankbarer denn je,<br \/>\n<!--more--><br \/>\nherzlich,<br \/>\n<!--more--><br \/>\nStephan Wolters<br \/>\n<span style=\"font-size: small; color: #003366; font-family: Verdana;\"><br \/>\n\u00a9 Mai 2009<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; font-family: Verdana; color: #003366; font-size: small;\">\n<a title=\" KLICK zum SEITENANFANG \" href=\"http:\/\/www.duenengras.de\/?page_id=729\"> <span style=\"color: #ff6600; \"> Zum SEITENANFNAG  <\/span> <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":3,"menu_order":410,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-729","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=729"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":734,"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/729\/revisions\/734"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.duenengras.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}